Grösse 1.99m, Gärtnermeister, verheiratet (mit kleiner Frau
1.60m), 2 Kinder (Céline Jg. 92, Fabrice Jg 93)Sicher wisst ihr jetzt alle wer ich bin
- der böse Geldeintreiber im SSRT*
Im 1982 kaufte ich meinen ersten Töff, eine Honda XL 125. Mein damaliger Arbeitgeber
war bei den Strassen-Schweizermeisterschaften dabei und ich schnupperte bei diesen
Anlässen ein bisschen 'rum. Ich war ziemlich angetan vom Motorenlärm und den
Benzingesprächen. An einer Ausstellung in Bern lernte ich dann an einem Stand das SSRT
kennen. Diese Art von Höcks fand ich toll, obschon ich sonst nicht gerne mit vielen
Leuten zusammen bin. So machte ich an einigen Anlässen wie dem Pfingst-Raid und dem
Kuhfladen-Raid mit und lernte dadurch auch viele Freunde kennen.
Im 1986/87 kam dann die ertse Reise in den "Sandkasten". Mit dem Möri-Team fuhr ich 3 Wochen nach Tunesien. Nun war es endgültig um
mich geschehen! - Die Wüste rief! - Noch im gleichen Jahr kam das nächste grosse
Reisefieber. Ein paar Kollegen vom SSRT zog es auch Richtung Süden. Di ereise wurde
sorgfältig geplant und alles Notwendige gerüstet. Mit fünf Töfflern, drei Autos und
zwei Seitenwagen ging im Dezember '87 die Reise los. Mit einigen Zwischenhalten (man frage
Stäger Resu) durchquerten wir Tunesien und Algerien und gelangten bis an den Niger. Dort
machten wir Bekanntschaft mit der Ténéré-Wüste und dem berühmten Arbre de Ténéré.
Doch auch die Begegnungen mit den verschiedenen Kulturen waren sehr eindrucksvoll und
unvergesslich.
Im 1989 wurde geheiratet und die Hochzeitsreise führte uns wieder nach Afrika. Diesmal
waren wir mit drei Autos unterwegs. Die Route führte von Marokko über die berühmt
berüchtigte Tanezrouft nach Tam. Anderntags gings weiter über Fort Gardel nach Djanet wo
wir einige Leute vom SSRT trafen. Die Rückfahrt über Illizi erwies sich als echte
"Rüttelfuhr", konnte doch der vielen Steine und der schlechten Piste wegen nur
bis in den 2.Gang geschaltet werden, und das Ganze über 200km weit. Doch auch das
überlebten wir schadlos und auch diese Reise ist uns in bester Erinnerung.
Im 1992 kam unser erstes Kind zur Welt und das Fernweh musste weggesteckt werden. Doch
im Frühling '94 konnte ich als Passagier mit Markus Merk das Raid de l'amitié in Marokko
fahren. Auch auf dieser Reise gab es sehr schöne Wege und Pisten, die sicher auch mit der
Familie zu befahren sind!
Sobald die Kinder die Milchflasche mit dem Sandkasten tauschen können, wird uns Afrika
wieder ertragen müssen. Denn, mir tüe gärn sändele nach Luscht und Luune!!
Thierry Wieland
Juni 1994