Thierry Wieland

Home Up Termine Kontakt Fotos

. .
Ein Selbstportrait von Thierry aus unserer Clubzeitung vom Juni '94

Wer kennt mich nicht?

Go to the Top

Grösse 1.99m, Gärtnermeister, verheiratet (mit kleiner Frau 1.60m), 2 Kinder (Céline Jg. 92, Fabrice Jg 93)

Sicher wisst ihr jetzt alle wer ich bin - der böse Geldeintreiber im SSRT*

Im 1982 kaufte ich meinen ersten Töff, eine Honda XL 125. Mein damaliger Arbeitgeber war bei den Strassen-Schweizermeisterschaften dabei und ich schnupperte bei diesen Anlässen ein bisschen 'rum. Ich war ziemlich angetan vom Motorenlärm und den Benzingesprächen. An einer Ausstellung in Bern lernte ich dann an einem Stand das SSRT kennen. Diese Art von Höcks fand ich toll, obschon ich sonst nicht gerne mit vielen Leuten zusammen bin. So machte ich an einigen Anlässen wie dem Pfingst-Raid und dem Kuhfladen-Raid mit und lernte dadurch auch viele Freunde kennen.

Im 1986/87 kam dann die ertse Reise in den "Sandkasten". Mit dem Möri-Team fuhr ich 3 Wochen nach Tunesien. Nun war es endgültig um mich geschehen! - Die Wüste rief! - Noch im gleichen Jahr kam das nächste grosse Reisefieber. Ein paar Kollegen vom SSRT zog es auch Richtung Süden. Di ereise wurde sorgfältig geplant und alles Notwendige gerüstet. Mit fünf Töfflern, drei Autos und zwei Seitenwagen ging im Dezember '87 die Reise los. Mit einigen Zwischenhalten (man frage Stäger Resu) durchquerten wir Tunesien und Algerien und gelangten bis an den Niger. Dort machten wir Bekanntschaft mit der Ténéré-Wüste und dem berühmten Arbre de Ténéré. Doch auch die Begegnungen mit den verschiedenen Kulturen waren sehr eindrucksvoll und unvergesslich.

Im 1989 wurde geheiratet und die Hochzeitsreise führte uns wieder nach Afrika. Diesmal waren wir mit drei Autos unterwegs. Die Route führte von Marokko über die berühmt berüchtigte Tanezrouft nach Tam. Anderntags gings weiter über Fort Gardel nach Djanet wo wir einige Leute vom SSRT trafen. Die Rückfahrt über Illizi erwies sich als echte "Rüttelfuhr", konnte doch der vielen Steine und der schlechten Piste wegen nur bis in den 2.Gang geschaltet werden, und das Ganze über 200km weit. Doch auch das überlebten wir schadlos und auch diese Reise ist uns in bester Erinnerung.

Im 1992 kam unser erstes Kind zur Welt und das Fernweh musste weggesteckt werden. Doch im Frühling '94 konnte ich als Passagier mit Markus Merk das Raid de l'amitié in Marokko fahren. Auch auf dieser Reise gab es sehr schöne Wege und Pisten, die sicher auch mit der Familie zu befahren sind!

Sobald die Kinder die Milchflasche mit dem Sandkasten tauschen können, wird uns Afrika wieder ertragen müssen. Denn, mir tüe gärn sändele nach Luscht und Luune!!

 

Thierry Wieland
Juni 1994

. .
* Mittlerweilen hat Thierry das Amt des Kassiers nach über 10 Jahren an Elisabeth Schneider übergeben und ist seit der GV '98 verdientes Ehrenmitglied im SSRT.
 

 

Swiss Safari Rallye Team
(21-Jan-2011)