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Eine sehr wichtige Persönlichkeit, nicht nur für das SSRT, sondern
für die ganze Töff-Szene in der Schweiz ist zweifellos Willy Steiner. Ich habe ein
Portrait aus unserer Clubzeitung vom September '93 ausgegraben, das uns diesen Pionier ein
bisschen näher bringt, und nach besten Wissen und Gewissen aktualisiert. |
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Der Pionier: Willy Steiner
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Mit 18 Jahren hat Willy seine Töffprüfung auf einer
Motosacoche bestanden.
Erst nach dem Technikum 1959/60 begann er auf Parillia Trials zu fahren. Bereits 1962
bestritt er auf einer Jawa 250 die 6-Tage-Fahrt (Six Days) in Garmisch. Zwei Jahre später
fahren vier Schweizer zum ersten Mal an die schottischen Six Days (Fischer, Hirschi, Wyss
und Steiner).
1968 und 1969 bestreitet Willy mit einem Seitenwagen Trials.
1970 folgten die Six Days in Spanien. Bei diesem Enduro wird unter den Fahrern
beschlossen, eine Fahrervereinigung der Enduristen zu gründen. Natürlich ist Willy - der
"Macher" - dabei und das GTS
(Gelände Team Schweiz) wird im Jahr '72 gegründet. Der Verein existiert auch
heute noch und ist nach wie vor eine der wichtigsten Vereinigungen von aktiven Enduro- und
Gelände-Fahrern. Selbstverständlich war Willy jahrelang Präsident und ist auch im GTS
hochverdientes Ehrenmitglied.
Mehrere Jahre bestreitet Willy unter andere die schweizer Enduros (ja, das gab's damals
tatsächlich noch) Mendrisio und Frauenfeld.
In Oberdissenbach wo Willy lebt und ein Ingenieur-Büro betreibt, entsteht mit viel Fleiss
und Enthusiasmus eine Zeitschrift. Diese übergibt er später einem Herrn Althaus, Moto Sport Schweiz entsteht. Auch hier
war Willy also ein Mann der ersten Stunde.
1976/77 und 1977/78 veranstaltet Claude Bertrand die Rallye Cote d'Ivoire - Cote D'Azure.
Bertrands Idee, auf allen fünf Kontinenten Rallyes zu organisieren, geht in die zweite
Runde: Les Ameriques wird vorbereitet. Von New Orleans nach Caracas in Venezuela. Die
Roadbooks werden geschrieben und an die Teilnehmer verschickt. Willy hat sich angemeldet.
Wegen dem Krieg in Nicaragua muss Bertrand zurückziehen. Er schlägt den gemeldeten vor,
bei Thierry Sabine das 1. Paris - Dakar zu fahren.
So ist Willy beim Ersten Paris - Dakar
dabei! Mit seiner Yamaha XT 500 ist er bis Bamako im Rennen. Leider bricht er sich da bei
einem Sturz den Knöchel und das Wadenbein und muss sich seine Heimreise über Dakar
organisieren. Zwei Jahre später stellt Willy seine Erfahrungen dem Team Suisse Paris -
Dakar (TSPD) zur Verfügung. Willy schreibt auch ausführliche Berichte im Moto Sport
Schweiz. Es kommen viele Rückfragen. Mit Ueli Röthlisberger,
Roland Münger, Hans-Ruedi Möri und Hans
Uhlmann reift der Entscheid, das SSRT zu gründen.Willy fährt auch heute noch
gerne Motorrad und macht lange Reisen oft auch mit seiner Frau Trudi. An manchem Höck
haben wir davon schon interessante und Stimmungsvolle Bilder sehen können.
Er liess es sich auch nicht nehmen 1992 mit einem 4x4 am Jubi-Raid teilzunehmen. Beim
Costa-Brava Rallye 1996 waren er und seine Frau Trudi bei der Helfer-Crew um per Motorrad
diverse Aussenposten zu betreuen.
Das SSRT hat Willy Steiner sehr viel zu verdanken. Gab er doch den Anstoss die
Erfahrungen von Afrika-Rallyes, Raids und Reisen zu kanalisieren und daraus das SSRT zu
gründen. Willy hat dann über zehn Jahre mit viel Geschick den Verein als Präsident
geleitet. Dabei ist es ihm gelungen, die verschiedenen Interessen von Sportlern aber auch
der Afrika-Reisenden zu kombinieren.
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Willy Besten Dank! |
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