Während meiner zweijährigen Afrikareise war ich während
3-4 Wochen in Südwest-Äthiopien im Wald bei verschiedenen Stämmen.
Der Vortrag beinhaltet viele Hintergrundgeschichten über das Stammesleben.
Traditionen wie z.B. das Auspeitschen von Frauen, Rinderdiebstahl,
Stammeskriege und Bräuche werden erläutert und mit eindrücklichen Dias
illustriert.
Als ich meine Reise fortsetze, erreiche ich die Grenze Äthiopien - Sudan
und bin wegen einsetzendem Regen körperlich total am Ende. Stecke 3
Tage fest im Schlamm und gehe zu Fuss, nur mit dem allernötigsten Gepäck
weiter. Bleibe dann bis zum ersten trockenen Tag bei einer Familie im Wald
in einer Hütte und treffe nachdem ich das Motorrad bergen konnte auf
Sudanesische Polizisten, die Kaffee von Äthiopien nach Sudan schmuggeln.
Mit ihnen fahre ich bis zum Rand des sudanesischen Teils der Sahara.
Danach Sandwüste alleine und als ich die einsamen 450km Wüstendurchquerung
überstanden habe, wandere ich total erschöpft wegen Spionageverdachts in
einen sudanesischen Knast am Rande der Sahara.
Spannende Geschichten und einen scharfen Kontrast zwischen Waldbildern und
Wüste!
Viel taktischer Inhalt über allg. Risikoabschätzungen, das Durchqueren von
Sandwüste und das Reisen alleine mit dem Motorrad in schwer zugänglichen
Gebieten.
Ein Vortrag der viel mit Motorradfahren, Leuten und persönlichen harten
Problemen zu tun hat, die man erfährt wenn man lange alleine in
"schwierigen Ländern" unterwegs ist.